Der Verein

Fragen rund um die Staufersaga, die Stauferlöwen und Saber One

  • Was ist der Verein Staufersaga e.V.?

    Das Projekt Staufersaga war ursprünglich als ein einmaliges Ereignis für das Jubiläumsjahr 2012 gedacht. In den letzten Monaten entwickelte es jedoch eine völlige eigenen Dynamik: Menschen jeden Alters und unterschiedlichster Herkunft arbeiteten gemeinsam an der Verwirklichung dieses gemeinschaftlichen Projektes – und machten so die Stadtgeschichte von Schwäbisch Gmünd lebendig.

    Allein durch ehrenamtliche Arbeit wurden über 1.000 Gewänder genäht, Waffen und Rüstungen geschmiedet, ein Katapult gebaut und ein noch nie dagewesenes Schauspiel auf die Beine gestellt.

    Der neu gegründete Verein Staufersaga e.V. macht es sich nun zur Aufgabe, das große historische Erbe der ältesten Stauferstadt im Rahmen der entstandenen Staufersaga zu bewahren und zukünftig als wesentlichen Bestandteil des Schwäbisch Gmünder Festkalenders zu etablieren. Zudem möchte der Verein das im Jubiläumsjahr entstandene Kapital langfristig pflegen und gewinnbringend einsetzten, z.B. für eine dauerhafte Verankerung des Alleinstellungsmerkmal „Älteste Stauferstadt Schwäbisch Gmünd“.

    Quelle: https://www.staufersaga.de/entstehungsgeschichte.html

  • Wer sind die Stauferlöwen?

    Die Stauferlöwen sind die Bühnen- und Showkampfgruppe des Vereins Staufersaga e.V.

    „Show must go on!“ – Dieses berühmte Zitat könnte auch der Leitspruch der Stauferlöwen sein. Egal ob als Ritter auf Veranstaltungen der Staufersaga, als Jedi und Sith auf Conventions wie der Comic Con oder Gamescom, als Wikinger auf der Bühne von Theater und Musical, bei Fotoshootings und Filmdrehs oder für einen guten Zweck mit Auftritten bei Filmpremieren im Kino oder in Krankenhäusern – die Männer, Frauen und Kinder der Stauferlöwen sind immer dort anzutreffen, wo es darum geht, Kämpfe möglichst effektvoll und unterhaltsam in Szene zu setzen.

  • Was ist Saber One?

    Der Name der Gruppe kommt nicht von ungefähr. Als Teil der Staufersaga fühlen sich die Stauferlöwen der traditionellen Geschichte verpflichtet und trainieren daher auch regelmäßig den klassischen mittelalterlichen europäischen Schwertkampf, beispielsweise nach den Lehren Liechtenauers. Gleichzeitig steht hier aber auch der Spaß im Vordergrund – und damit auch moderne und coole Dinge. Einen großen Teil dieser Dinge nimmt dabei der Kampf mit dem Lichtschwert – der ikonischen Waffe der Jedi-Ritter aus Star Wars – ein. Und das wird durch den Namensteil Saber One symbolisiert. 

  • Was hat es mit "The Saber Legion" auf sich?

    Die Stauferlöwen Saber One sind die erste und derzeit einzige Gruppe in Deutschland, die als Partner der Saber Legion den Kampf mit dem Lichtschwert als Sportart nach offiziellen Wettkampfregeln betreiben dürfen. The Saber Legion ist die weltweit größte Organisation dieser Art und wir freuen uns, ein Teil davon sein zu können. Und wer bisher dachte, Lichtschwerter seien Spielzeuge und hätten doch nichts mit Sport zu tun: In Frankreich ist der Kampf mit dem Lichtschwert seit 2019 als Sportart anerkannt und vom offizielle französische Fechter-Bund (FFE) in sein Regelwerk aufgenommen worden. Wir würden uns natürlich freuen, wenn das irgendwann einmal auch in Deutschland passieren würde…

  • Wie kann ich bei euch mitmachen?

    Wir treffen uns jeden Freitag von 17:30 bis 19:30 an oder in der Sporthalle der Rauchbein-Schule, Rauchbeinstraße 6 in 73525 Schwäbisch Gmünd.

    Wer Lust hat, einfach mal bei uns vorbei zu schauen, ist herzlich Willkommen. Da sich Trainingszeiten aber auch mal kurzfristig verschieben können, bitte auf die Terminübersicht auf der Startseite achten oder bei Interesse einfach bei uns nachfragen. Wir freuen uns auf euch!

  • Was kostet der Spaß?

    Die Stauferlöwen Saber One sind Teil des Vereins Staufersaga e.V. – um regelmäßig mit den Stauferlöwen Spaß zu haben, muss man also Mitglied beim Staufersaga e.V. werden. Die Preise sind auf der Homepage des Vereins zu finden.

    Nach aktuellem (August 2021) Stand kostet eine normale Mitgliedschaft 24 Euro im Jahr, Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre zahlen die Hälfte. Außerdem gibt es noch eine Familienmitgliedschaft (Eltern und alle Kinder bis 25) für 60 Euro im Jahr.

    Dazu kommen dann natürlich noch die Kosten für Ausrüstung, Waffen, etc.

  • Seid ihr ein StarWars-FanClub?

    Nein, wir sind kein StarWars-FanClub. Zwar sind viele unserer Mitglieder StarWars-Fans, aber das ist keine Voraussetzung, um bei uns mitmachen zu können.

  • Das Training

    Fragen zum Training, zur Ausrüstung und den Trainern

  • Was kann ich bei euch trainieren?
  • Wie und wo trainiert ihr?

  • Was für eine Ausrüstung benötige ich?

  • Was für Waffen brauche ich? Muss ich mir die selber kaufen?

  • Was für Schutzkleidung brauche ich für den Turnierkampf?

  • Was für Schutzkleidung brauche ich für den Showkampf?

  • Ich will KungFu lernen. Bin ich bei euch richtig?

  • Macht ihr so richtig Sport oder tut ihr nur so?

  • Okay, jetzt mal ehrlich, wie sportlich muss ich sein?

  • Wie jung/alt seid ihr alle?

  • Was ist, wenn ich mal keine Zeit habe?

  • Die Auftritte

    Fragen zu unseren Auftritten in der Öffentlichkeit und den Veranstaltungen, auf denen wir anzutreffen sind

  • Muss ich bei allen Veranstaltungen dabei sein?

  • Ich will nicht kämpfen, aber ich fände es cool, mit euch auf Cons zu gehen. Geht das?

  • Ein Jedi in Vollplatte (Rüstung) sieht doof aus! Und nun?

  • Wie kann man euch buchen?

  • Die Lichtschwerter

    Wissenswertes rund um Lichtschwerter

  • Gibt es Lichtschwerter wirklich und funktionieren sie?

    Ja, es gibt tatsächlich Lichtschwerter, aber im Gegensatz zu ihren Film-Vorbildern kann man mit ihnen nicht durch Stahltüren schneiden. Denn leider ist das, was man aus StarWars kennt, nach dem aktuellen Stand der Physik im Moment noch unmöglich.

    Daher bestehen die Lichtschwerter, die man heute kaufen kann, in aller Regel aus einem Griff mit einer beleuchteten Polycarbonat-Röhre als Klinge.

    Im Griff, der üblicher Weise aus Metall besteht, befinden sich Akkus oder Batterien, Elektronik und eine Lichtquelle (LED). Die verbaute Elektronik und die verwendeten LEDs sind vom Hersteller und Modell des Lichtschwertes abhängig.
    Durch die LEDs wird dann die Polycarbonat-Röhre beleuchtet.

  • Was ist ein Custom-Saber (Custom-Schwert)?

    „Custom“ steht in diesem Fall für „maßgeschneidert“.

    Viele Hersteller erlauben das Anpassen der von ihnen angebotenen Lichtschwerter. Neben der Aussehen der eigentlich Griffs lassen sich oftmals auch der Knauf und der Emitter anpassen.
    Auch die Elektronik (Lichtfarbe, mit oder ohne Sound, verschiedene Effekte und weitere Optionen) und die Farbe der Metallteile (meistens Silber oder Schwarz) kann an die eigenen Vorlieben – und Geldbeutel – angepasst werden.

    Ein solches, ganz nach den eigenen Wünschen angepasstes, Lichtschwert nennt man Custom-Lichtschwert.

  • Was sind Neopixel?

    Klassische Lichtschwerter sind mit LEDs im Griff ausgestattet. Dabei kann es sich um eine einzelne LED, aber auch mehrere LEDs handeln. Auch die Helligkeit und die Möglichkeit, die Farbe anpassen zu können, können von Modell zu Modell verschieden sein.
    Letztlich ist das Funktionsprinzip jedoch immer das Gleiche: Die im Griff verbaute(n) LED(s) beleuchten eine Polycarbonat-Röhre. Zur besseren Ausleuchtung sind die meisten Röhren auch noch mit einer Diffusionsfolie versehen.

    Auf Grund der Funktionsweise kann eine solche „Klinge“ natürlich nur „am Stück“ leuchten – entweder das Licht ist an oder es ist aus. Auch die gleichmäßige Ausleuchtung kann ein Problem sein.

    Die Alternative bieten einige Hersteller sogenannte „Neopixel-Klingen“ an. Dabei befinden sich im Inneren der Polycarbonat-Röhre einige hundert Mini-LEDs, die durch die Elektronik im Griff angesteuert werden (in dem dann natürlich keine LED mehr verbaut ist).
    Neben der besseren – sprich gleichmäßigeren – Ausleuchtung erlauben Neopixel-Klingen auch noch mehr Effekte: Beim Ein- und Ausschalten kann das Licht tatsächlich die Klinge hinauf- und hinab laufen. Aber auch mehrfarbige Klingen und andere Beleuchtungseffekte sind möglich.

    Was sich auf den ersten Blick super anhört – und auch so aussieht – hat leider auch Nachteile. So sind Neopixel-Klingen deutlich teurer, als normale Polycarbonat-Röhren. Und sie sind anfällig(er) für Defekte – für Show-Effekte bestens geeignet, sollte man den Kontakt mit anderen Klingen oder Gegenständen weitestgehend vermeiden.

  • Was sind Stunt-Saber (Stunt-Schwert)?

    Unter einem Stunt-Saber versteht mein Lichtschwert ohne Sound.

    Der Hintergrund ist, dass Lichtschwerter – wie richtige Schwerter auch – auch zum Vollkontakt-Kampf eingesetzt werden (können). Wenn dann beim Training zwei Dutzend aktivierte Lichtschwerter in einem Raum summen, macht das wirklich keinen Spaß mehr.

    Und auch bei Vorführungen – beispielsweise auf Conventions – macht Sound nur bedingt Sinn, denn in den Umgebungsgeräuschen geht das Summen des Lichtschwerts einfach unter.

  • Was ist Flash-on-Clash?

    Übersetzt bedeutet „Flash-on-Clash“ – kurz FoC – auf Deutsch „Aufblitzen beim Aufprallen“.

    Dazu befinden sich im Griff Bewegungssensoren, die erkennen (sollen), wenn man mit dem Lichtschwert auf ein Hindernis – zum Beispiel ein anderes Schwert – trifft. Wird ein solcher Aufprall registriert, blitzt die Klinge des Lichtschwerts auf.

    Wie genau FoC umgesetzt wird und wie zuverlässig es funktioniert, ist vom jeweiligen Lichtschwert abhängig. Bei einigen Schwertern flackert einfach nur die Klinge, indem die LED im Griff abwechseln aus- und wieder eingeschaltet wird. Manche Lichtschwerter erlauben auch individuelle Farbspiele.
    Ist das Schwert mit Sound ausgestattet, wird häufig auch noch ein dazu passendes Geräusch abgespielt.

  • Was sind Sound-Fonts?

    Je nach Ausstattung können Lichtschwerter verschiedene Geräusche von sich geben. Die üblichsten sind:

    • Einschalten
    • Ausschalten
    • Summen (auch „idle hum“ genannt – das typische Summen/Brummen eines Lichtschwert)
    • Schwingen (auch „swing sound“ genannt – wenn man mit dem Schwert herumfuchtelt)
    • Aufprallen (auch „clash sound“ genannt – wenn das Schwert irgendwo gegen schlägt – siehe auch Flash-on-Clash)
    • Blaster (simuliert den Klang, wenn ein Lichtschwert einen Blaster-Schuss abwehrt)
    • Flackern (auch „crackle sound“ oder „lockup sound“ genannt – der Klang, wenn zwei Lichtschwerter aneinander reiben)

    All diese Klänge werden zu einem „Paket“ zusammengefasst, das man „Sound-Font“ nennt. Besser ausgestattete Lichtschwerter verfügen über mehrere dieser Pakete, die man wechseln kann, oder erlauben sogar das Einspielen eigener Sound-Fonts.

  • Sind Lichtschwerter Waffen?

    Rein technisch gesehen sind Lichtschwerter, wie man sie heute kaufen kann, nichts weiter als große Taschenlampen, auf die man einen Plastik-Stab gesteckt hat. Das klingt jetzt wenig legendär oder eindrucksvoll, ist aber so.

    Rechtlich gesehen sind Lichtschwerter also keine Waffen. Tatsächlich stuft der Zoll sie sogar eher als Spielzeuge ein.

    Dennoch sollte man beim Training mit dem Lichtschwert – vor allem, wenn man dabei gegen einen Partner kämpft – aufpassen. Denn dann sind diese „Spielzeuge“ nicht weniger gefährlich, als ein Bo-Stab, Schlagstock oder Trainingsschwert.

  • Wie sieht es mit dem Zoll aus?

    Bestellt man sein Schwert bei großen Anbietern, wie Ultrasabers oder Saberforge in den USA, oder bei Amazon (wichtig: „Versendet durch Amazon“) außerhalb der EU, sollte es in der Regel keine Probleme geben. Bestellungen innerhalb der EU (und zur Zeit auch noch aus UK) sollten erst Recht keine Probleme machen.

    Bei meiner Bestellung aus den USA über Amazon.com wurde bereits bei der Bestellung die für Deutschland übliche Mehrwertsteuer, sowie Zollgebühren aufgeschlagen. Dafür kam das Paket dann auch eine Woche später ohne weitere Formalitäten zu Hause an.

    Ultrasabers versendet Bestellungen ins Ausland mit FedEx. FedEx kümmert sich um die Formalitäten und schickt nach Zustellung der Lieferung eine Rechnung über die angefallenen Gebühren. Auch hier muss man sich in der Regel also um nichts weiter kümmern.

    Ansonsten gilt für alle Bestellungen aus dem Nicht-EU-Ausland: Als Besteller ist man gleichzeitig Importeur. Damit ist man selbst dafür verantwortlich, dass die Importierte Ware den in der EU und Deutschland geltenden Bestimmungen entspricht – beispielsweise CE-Zeichen oder die Regeln zum Versand von Akkus und Batterien.
    Im Zweifelsfall macht es also durchaus Sinn, vor einer Bestellung beim Anbieter nachzufragen.

    Was muss man noch beachten?

    Bestellt man im Ausland, geschieht das in der Regel ohne die in Deutschland fällige Mehrwertsteuer. Diese muss man beim Import bezahlen (z.Bsp. wenn man sein Paket direkt beim zuständigen Zoll-Amt abholt). Je nach Betrag kommen dann auch noch Zollgebühren hinzu.
    Beachtet man die geltenden Einfuhrbestimmungen und sind alle erforderlichen Angaben auf dem Paket vermerkt, sollte der Zoll selbst eigentlich keine Probleme machen – es sei denn, auf dem Paket seht lediglich „Schwert“ drauf. Dann könnte es schon passieren, dass sich die Beamten den Inhalt zeigen lassen – und dann feststellen, dass es sich „nur“ um ein Lichtschwert – also ein Spielzeug – handelt.

  • Was kostet der Zoll?

    Bestellt man ein Lichtschwert außerhalb der EU, kommen noch einige Steuern und eventuell auch Gebühren dazu.

    Für die Berechnung sind immer die Gesamtkosten der Bestellung inklusive Versandkosten wichtig.

    Bestellungen bis 22€ (inklusive Versand) sind von der Einfuhrumsatzsteuer befreit und zollfrei. Solche Pakete erhalten dann in der Regel einen netten grünen Aufkleber und werden nicht weiter kontrolliert.
    Leider sind Lichtschwerter ein wenig teurer…

    Bei Bestellungen, die inklusive Versand zwischen 22€ und 150€ liegen, muss die in Deutschland übliche Einfuhrumsatzsteuer von 19% gezahlt werden. Das kann entweder bei der Abholung des Pakets beim zuständigen Zoll-Amt oder auch direkt beim Postboten an der Tür erfolgen – das hängt aber auch immer davon ab, mit wem (z.Bsp. DHL, UPS, FedEx, usw.) das Paket verschickt wurde.

    Liegt der Wert der Bestellung über 150€ (inklusive Versand), kommen neben 19% Einfuhrumsatzsteuer auch noch Zoll-Gebühren oben drauf. Die Höhe dieser Gebühren richtet sich nach der Warengruppe. Für Spielzeug sind das beispielsweise 4,7%. Je nach Versandunternehmen (z.Bsp. DHL, UPS, FedEx, usw.) können auch noch Gebühren – üblicher Weise zwischen 6€ und 15€ – dazu kommen.

    Beispiel #1: Lichtschwert für 93€ und Versandkosten von 20€

    • Bestellwert: 93€ + 20€ = 113€
    • 19% Einfuhrumsatzsteuer: 19% von 113€ = 21,47€
    • Gesamtkosten: 113€ + 21,47€ = 134,47€

    Beispiel #2: Lichtschwert für 139€ und Versandkosten von 42€

    • Bestellwert: 139€ + 42€ = 181€
    • 4,7% Zoll (für Spielzeug): 4,7% von 181€ = 8,51€
    • 19% Einfuhrumsatzsteuer: 19% von (181€ + 8,51€) = 36,01€
    • Gesamtkosten: 181€ + 8,51€ + 36,01€ = 225,52€

    Noch ein Tipp: Macht euch von jeder Bestellung einen Screenshot und druckt die Rechnung und am besten auch den Beleg von Paypal oder eurer Bank aus! Wenn ihr euer Paket beim Zoll abholen müsst, braucht ihr einen Nachweis, was ihr tatsächlich bezahlt habt – am besten in Euro.

  • Allgemeine Fragen

    Alles, was sonst noch interessiert

  • Seid ihr alle StarWars-Fans?

  • StarWars interessiert mich nicht, kann ich trotzdem zu euch kommen?

  • Kann ich auch einfach nur den Umgang mit den tollen Waffen lernen und die Kostüme weg lassen?

  • Was ist, wenn ich keine Lust mehr habe?